Ochsenschwanz mit Selleriepüree und winterlichem Gemüse

Unsere Tageszeitung ist die beste 😉 … – denn einige Rezepte sind wirklich toll. Dies hier möchte ich Euch daher gerne ans Herz legen.

Ochsenschwanz mit Selleriepüree

Ochsenschwanz mit Selleriepüree

Zutaten:
1,2 kg Ochsenschwanz (Stücke)
4 EL Rapsöl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
4 EL Tomatenmark
500 ml trockener Rotwein
300 ml Rinderbrühe
2 Lorbeerblätter
8 Wacholderbeeren
300 g Rosenkohl
300 g Sellerieknolle
2-3 Mairübchen
300 g Steckrübe
30 g flüssige Butter
50 g Sahne
4 EL Olivenöl
frisch geriebener Muskat
Zwiebelringe zum Garnieren

Zubereitung:
Ochsenschwanz in großem Topf mit heißem Rapsöl rundum anbraten, salzen, pfeffern.
Tomatenmark einrühren, anrösten, mit Rotwein und Brühe ablöschen, mit Lorbeer und Wacholder würzen.
Bei niedriger Temperatur 60 Minuten garen, ab und zu umrühren.

Rosenkohl putzen, halbieren.
Sellerie, Mairübchen und Steckrübe schälen, in Würfel schneiden. Zum Ende der Garzeit des Ochsenschwanzes Sellerie in weniger Salzwasser 5-6 Minuten weichkochen, danach im Mixer mit Butter und Sahne pürieren.
Mit Salz und Muskat abschmecken, kurz erhitzen, warm stellen.

Olivenöl in großer Pfanne erhitzen, Rosenkohl, Mairübchen und Steckrübe darin bei mittlerer Temperatur 8-10 Minuten braten, ab und zu wenden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Ochsenschwarz auf Tellern verteilen, mit Soße übergießen. Selleriepüree und Gemüse daneben anrichten mit gebräunten Zwiebelringen garnieren.

Mmmmh – es ist soooo lecker – Guten Appetit !

Krautspätzle

Krautspätzle – ein typisch schwäbisches Gericht … – das Rezept hat uns Dieter Kern gegeben – Danke !!

Krautspätzle - von Dieter Kern

Krautspätzle – von Dieter Kern

Zutaten:
Für die Spätzle:
4 Eier (Gr. L)
350 g Mehl
100 ml Mineralwasser
1 EL Öl
1 TL Salz
Butter zum Anrösten

Für das Kraut:
500 g Sauerkraut
300 ml leichte Brühe
Wacholderbeeren, Lorbeerblätter
2 mittelgroße Zwiebeln
300 g Bauchfleisch, gekocht und gepökelt

Zubereitung:
Aus Eiern, Mehl, Mineralwasser, Öl und Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes einen geschmeidigen Teig zubereiten (das ist bei den alten Schwaben zwar verpönt, geht aber schneller)
Die Konsistenz des Teigs richtet sich danach, ob man die Spätzle vom Brett schabt, mit dem Spätzlehobel macht, oder durch das Lochblech streicht. Der Teig sollte schon etwas zäh sein.

Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Einen EL Öl zugeben, damit die Spätzle später nicht zusammen kleben.

Den Teig nun in das kochende Wasser, schaben, hobeln oder streichen (Geräte vorher in kaltes Wasser tauchen, dann lassen sie sich später besser reinigen). Die Spätzle kurz aufkochen lassen, mit dem Schaumlöffel heraus nehmen, in ein Sieb geben, mit lauwarmem Wasser abschrecken und im Sieb abtropfen lassen.

In einem anderen Topf, die Spätzle mit etwas Butter leicht anrösten.
Es können natürlich auch Spätzle aus dem Kühlregal genommen werden:

Nun die Zwiebeln fein würfeln und in einem großen Topf mit etwas Öl oder Butterschmalz anbraten.
Bauchfleisch in kleine Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben und noch etwas mit braten.
Sauerkraut etwas klein schneiden und mit den Wacholderbeeren und den Lorbeerblättern, den Zwiebeln und Fleischstücken kurz dünsten, mit der Brühe auffüllen und weich kochen. Dabei etwas pfeffern und eventuell mit etwas Wasser oder Brühe nachfüllen bevor das Sauerkraut anbrennt.

Wacholderbeeren und Lorbeerblätter entfernen, mit einem Schaumlöffel zu den angerösteten Spätzle geben und gut durchmischen. Servieren und schmecken lassen.
Dazu passt ein grüner Salat und ein schaumiges Bier.

Dieter Kern hat uns das Rezept gepostet – Danke dafür !!