Krautspätzle

Krautspätzle – ein typisch schwäbisches Gericht … – das Rezept hat uns Dieter Kern gegeben – Danke !!

Krautspätzle - von Dieter Kern

Krautspätzle – von Dieter Kern

Zutaten:
Für die Spätzle:
4 Eier (Gr. L)
350 g Mehl
100 ml Mineralwasser
1 EL Öl
1 TL Salz
Butter zum Anrösten

Für das Kraut:
500 g Sauerkraut
300 ml leichte Brühe
Wacholderbeeren, Lorbeerblätter
2 mittelgroße Zwiebeln
300 g Bauchfleisch, gekocht und gepökelt

Zubereitung:
Aus Eiern, Mehl, Mineralwasser, Öl und Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes einen geschmeidigen Teig zubereiten (das ist bei den alten Schwaben zwar verpönt, geht aber schneller)
Die Konsistenz des Teigs richtet sich danach, ob man die Spätzle vom Brett schabt, mit dem Spätzlehobel macht, oder durch das Lochblech streicht. Der Teig sollte schon etwas zäh sein.

Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Einen EL Öl zugeben, damit die Spätzle später nicht zusammen kleben.

Den Teig nun in das kochende Wasser, schaben, hobeln oder streichen (Geräte vorher in kaltes Wasser tauchen, dann lassen sie sich später besser reinigen). Die Spätzle kurz aufkochen lassen, mit dem Schaumlöffel heraus nehmen, in ein Sieb geben, mit lauwarmem Wasser abschrecken und im Sieb abtropfen lassen.

In einem anderen Topf, die Spätzle mit etwas Butter leicht anrösten.
Es können natürlich auch Spätzle aus dem Kühlregal genommen werden:

Nun die Zwiebeln fein würfeln und in einem großen Topf mit etwas Öl oder Butterschmalz anbraten.
Bauchfleisch in kleine Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben und noch etwas mit braten.
Sauerkraut etwas klein schneiden und mit den Wacholderbeeren und den Lorbeerblättern, den Zwiebeln und Fleischstücken kurz dünsten, mit der Brühe auffüllen und weich kochen. Dabei etwas pfeffern und eventuell mit etwas Wasser oder Brühe nachfüllen bevor das Sauerkraut anbrennt.

Wacholderbeeren und Lorbeerblätter entfernen, mit einem Schaumlöffel zu den angerösteten Spätzle geben und gut durchmischen. Servieren und schmecken lassen.
Dazu passt ein grüner Salat und ein schaumiges Bier.

Dieter Kern hat uns das Rezept gepostet – Danke dafür !!

Szegediner Bolo

Dieses tolle Rezept und das Bild dazu ist von Silke Schuler.

Szegediner Bolo von Silke Schuler

Szegediner Bolo von Silke Schuler

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
250 g gemischtes Hackfleisch
2 El Tomatenmark
1 El rosenscharfes Paprikapulver
1 El Kümmelsaat
1 Dose Sauerkraut
300 ml Fleischbrühe
Salz, Pfeffer, Zucker
200 g lange Maccheroni
150 g saure Sahne
2 El Schnittlauchröllchen


Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Öl in einem weiten Topf erhitzen und das Hack rundherum 4 Min. hellbraun anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und 2 Min. mit braten. Tomatenmark, Paprikapulver und Kümmel zugeben und kurz mit braten.

Sauerkraut und Brühe zugeben und aufkochen. Alles mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen und zugedeckt bei milder Hitze 35 Min. Schmoren.

Inzwischen die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Nudeln abgießen und dabei 5 El Nudelwasser auffangen. Nudelwasser unter die Hackfleisch-Sauerkraut-Sauce mischen und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Nudeln mit dem Szegediner Bolo mischen und mit saurer Sahne und Schnittlauch servieren.

Danke an Silke Schuler für dieses tolle Rezept !!