Mittelalterliches Fladenbrot

Dieses Fladenbrot gab es sogar schon im Mittelalter. Wer also möglichst originale Rezepte nutzen will, der kann hier „zuschlagen“. Viel Spaß beim Backen!

Zutaten:
200 g Roggenmehl
200 g Weizenmehl
200 g Weizenschrot
60 g Hefe
2 TL Salz
1 EL Zucker
1 EL Öl

Zubereitung:
Die Hefe zerkleinern und in 0,1 Liter Wasser auflösen.
Salz, Zucker und 0,4 Liter Wasser zusammenmischen, das Mehl und den Schrot dazugeben und alles gut durchmischen. Der Teig sollte geschmeidig sein.

30 Minuten gehen lassen und dann bei 120 Grad im Backofen 40 Minuten backen lassen.

Arme Ritter

Mmmmmh … – ich liiiiiiebe sie … – „Arme Ritter“ … – Hier das ur-ur-alte Rezept noch von meiner Großmutter:

Arme Ritter - von Monika Schwarz

Arme Ritter – von Monika Schwarz

Zutaten:
1/4 bis 1/2 Liter Milch
1-2 Eier
20 g Zucker
2-3 Tropfen Zitronenaroma
etwas Salz
12 Scheiben Weißbrot (oder altbackenes Brot)
60 g Paniermehl
80-100 g Fett zum Backen
50 g Zucker
1/2 TL Zimt.

Zubereitung:
Milch, Eier, Zucker, Zitronenaroma und Salz werden gut verquirlt. Man übergießt die Brotscheiben damit, lässt sie etwas darin weichen (dürfen aber nicht zu weich werden), wendet sie in Paniermehl und backt sie im erhitzten Fett.

Sie werden mit Zucker und Zimt bestreut und mit Vanillesoße gerreicht (Alternative: Weinschaumcreme oder Zitronenschaumsoße) …

Modernere Variante von Debbie Grove:
Auch toll – Snickerstoast … Einfach Toast machen, Erdnussbutter und dann Nutella drauf …

Zitronenkuchen

Das Rezept zu diesem leckeren Zitronenkuchen haben wir von Diana Haßmann erhalten … – Mmmmh …

Zitronenkuchen - von Diana Haßmann

Zitronenkuchen – von Diana Haßmann

Zutaten / Zubereitung:
Teig:
250 g Margarine
200 g Zucker
250 g Mehl
4 Eier
1/2 Päckchen Backpulver

Alles zu einem Teig verarbeiten, auf ein Backblech geben und bei 180°C
ca. 20 Minuten backen. Erkalten lassen.

1. Guss:
3/8 l Wasser
1 Päckchen Vanillepudding (zum Kochen)
125 g Zucker
4 Eigelb
Saft von 1 1/2 Zitrone
3 EL Butter

Pudding mit Wasser kochen und die restlichen Zutaten unterrühren. Guss auf den erkalteten Teig geben und fest werden lassen.

2. Guss:
250 g Hartfett
4 EL Zucker
Saft von 1/2 Zitrone
4 Eiweiß (zu Schnee geschlagen)

Hartfett schmelzen und abkühlen lassen. Dann Zucker und Zitrone unterrühren.
Zuletzt den Eischnee unterheben.
2. Guss auf den 1. Guss streichen und fest werden lassen.

Diana Haßmann hat dieses Rezept gepostet – Danke !!

Birnentorte mit Baiserhäubchen

Dieses leckere Birnentorten-Rezept hab‘ ich (Monika Schwarz) für Euch ausprobiert …

Birnentorte mit Baiserhäubchen - von Monika Schwarz

Birnentorte mit Baiserhäubchen – von Monika Schwarz

Zutaten:
Teig:
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Butter
1 Ei + 1 Eigelb (Eiweiß gesondert für spätere Haube)
70 g Zucker
2-3 EL Kakao

Füllung:
3 frische Birnen (Ihr könnt aber garantiert auch abgetropfte Birnen aus der Dose nehmen)
70 g Zucker
1 Packung Vanillepudding
3 Eigelb (Eiweiß für spätere Haube)
200 ml Sahne
500 g Quark
2-3 EL Kakao

Für den Teig alle Zutaten gut verkneten und in eine gefettete Springform geben.

Birnen in Spalten auf den Teig geben und die weiteren Zutaten …
… verrühren und auf den Teig und die Birnen streichen.

In den vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 45 Minuten backen.
Bei mir stieg die Füllung bis über einen cm über die Springform hoch, war aber fest.
Wer sicher gehen will, sollte schon vorher ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech darunter setzen.

Baiserhaube:
Den Kuchen kurze Zeit aus dem Ofen nehmen – meist fällt der Kuchen in der Mitte etwas ein, ist aber gut so …
Temperatur des Backofens auf 160°C herunter stellen.
Die insgesamt 4 Eiweiß mit 70 g Zucker steif schlagen.
Auf den Kuchen geben, dabei die „natürliche“ Kuhle ausnutzen.

Den Kuchen nochmals in den Backofen stellen und ca. 15 Minuten bei 160°C den Baiser schön backen.

Achtung:
Ich habe leider den Fehler gemacht und den Kuchen zu schnell bedeckt … – daher wurde die Baiserhaube wieder etwas weich. Schmeckte zwar trotzdem – aber als Konditor hätte ich bestimmt Ärger bekommen … …
Also besser den Kuchen einfach draußen stehen lassen, bis alles gut durchgekühlt ist – oder Platz im Kühlschrank schaffen …

Dieses Rezept hab‘ ich für Euch gepostet – Guten Appetit !!

Nussecken

Nussecken, das war doch die Lieblingsspeise von Guildo Horn, oder ?? – Doreen Laaß hat uns das Rezept dazu gepostet:

Nussecken - von Doreen Laaß

Nussecken – von Doreen Laaß

Zutaten:
225 g Mehl
75 g Stärke
1 TL Backpulver
230 g Zucker
2 Tütchen Vanillezucker
1 Ei
230 g Margarine
Aprikosenkonfitüre
200 g gehackte Haselnüsse
Zartbitter-Kuvertüre

Zubereitung:
Mehl, Stärke, Backpulver, 130 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Ei und 130 g Margarine zu einem glatten Teig verkneten.
Auf einem Backblech ausrollen.

Konfitüre gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.
100 g Margarine und 100 g Zucker in einem Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen. 1 Päckchen Vanillezucker, 3 EL Wasser und Haselnüsse dazugeben und untermengen. Masse auf die Konfitüre streichen.

Bei 180 Grad ca. 20 – 30 backen. Abkühlen lassen.

Kuvertüre schmelzen, Teig in Dreieck schneiden und mit den Schnittkanten in die Kuvertüre tauchen.
Fertig und schmecken lassen !!!!!

Doreen Laaß hat uns das Rezept gepostet – Danke !!

Mittelalterliche Biersuppe

Diese Biersuppe (als mittelalterliches Rezept) ist für unsere Gaumen etwas „deftig“, aber original. Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

Zutaten:
250 g Brot (Schwarz-), altbacken
2 Liter Bier, dunkel (am besten fränkisches Schwarzbier)
1 TL Kümmel
1 Msp. Ingwer, gerieben
1 Prise Zimt
Butter
Zucker

Zubereitung:
Das altbackene Schwarzbrot zerschneiden und mit dem Bier übergießen. Ca. eine halbe Stunde weichen lassen. Dann mit Kümmel, Ingwer und Zimt solange kochen lassen, bis sich das Brot völlig verrühren lässt. Durch ein Sieb passieren, wieder heißwerden lassen und die Butter unterrühren, mit Zucker abschmecken.

Tipp:
Nicht mit dem Kümmel pürieren, dadurch schmeckt alles danach. Möglicherweise wurde die Suppe früher auch stärker gesüßt oder mit Malzbier gemacht. Für unseren Geschmackssinn sehr heftig – also Vorsicht: Nicht unbedingt als Hauptmahlzeit einplanen oder parallel zur Zubereitung eine Tiefkühlpizza in die Röhre schieben, für alle Fälle … 😀

Auberginenpaste

Diese Creme rundet jede griechische Vorspeise ab … – und ich (Monika Schwarz) fand sie im Internet. Leider brauch‘ ich noch etwas Zeit, bis ich ein Foto dazu posten kann …

Zutaten:
6 Auberginen
etwas Meersalz
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 Zweige Rosmarin
Olivenöl
250 ml Gemüsefonds
50 ml Weißwein
Zitronensaft
150 g Parmesan
Zucker

Zubereitung:
Die Auberginen in der Länge halbieren. Meersalz und Rosmarin gleichmäßig in eine Auflaufform streuen. Die Auberginenhälften mit der Innenfläche auf das Salz legen und ca. 30 min. bei 200°C backen. Somit kann das Salz den Auberginen Wasser entziehen und sie wird gar. Den Knoblauch und die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen und mit etwas Zucker karamellisieren. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und das Salz entfernen.

Mit einem Esslöffel das Fleisch der Auberginenhälften auskratzen, in eine Schüssel geben und die Schalen wegschmeißen. Das Fleisch der Auberginen mit in den Topf zu den Zwiebeln und dem Knoblauch geben und mit etwas Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe dazu mengen und 5 min. köcheln lassen. Den Parmesan reiben. Zwiebeln und Knoblauch nochmals extra anbraten, dann mit in den Topf geben und alles mit einem Stabmixer pürieren. Mit Zitronensaft und Rosmarin abschmecken. Den Parmesan kurz vor dem Servieren mit einrühren.

Ich wünsche Ihnen einen Guten Appetit !!

Jägermeister-Kuchen

Ein ungewöhnliches Kuchenrezept von Sabine Pankratz

Zutaten:
1 Tasse Wasser
1 Tasse weißen Zucker
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
1 Pfund Butter
2 Tassen getrocknete Früchte
1 TL Salz
1 Handvoll Nüsse
1 Zitrone
2 kleine Liter Jägermeister

Zubereitung:
Koste zunächste den Jägermeister und überprüfe so seine Qualität.
Nimm dann eine große Rührschüssel.

Schalte den Mixer (wahlweise auch Akkuschrauber) an und schlage in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.
Probiere nochmals vom Jägermeister und überzeuge Dich davon, ob er wirklich von bester Qualität ist. Gieße dazu eine Tasse randvoll und trinke diese aus. Wiederhole den Vorgang mehrmals.

Füge einen Löffel Zucker hinzu. Überprüfe, ob der Jägermeister noch in Ordnung ist.
Probiere dazu mehrmals eine Tasse voll.

Breche zwei Eier aus, und zwar in die Schüssel. Hau die schrumpeligen Früchte mit rein.

Mixe den Schalter aus. Übeprüfe den Jägermeister auf seine Konsistenzzzz……

Malte den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, löse das mit Traubenschier.

Jetzt schmeiß die Zitrone in den Hixer und drücke Deine Nüsse aus. Füge eine Tasse dazu.

Zucker, alles, was auch immer. Fette den Ofen ein, drehe ihn um 360 Grad.

Schlag den Mixer, bis er ausgeht. Wirf die Rührschüssel aus dem Fenster. Überprüfe den Geschmack des restlichen Jägermeister. Geh ins Bett und pfeiff auf den Kuchen.

Die Schuhe kannst Du anlassen.

Heringssalat

Dieses Salatrezept habe ich im Internet gefunden – und werde es bestimmt bald nachmachen. Dann poste ich Euch auch ein Bild dazu !!

Zutaten:
5 Matjesfilets
3 große Äpfel
3 Gewürzgurken
3 Pellkartoffeln
3 hartgekochte Eier
200 g Fleischwurst
1 kleinere, nicht allzu weich gekochte Sellerieknolle
2 EL Kapern
wenig Salz, Pfeffer, Dill
1 großer Becher stichfeste saure Sahne
Saft von 3 Zitronen
1 EL Meerrettich
1 EL Senf
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Alle Zutaten fein würfeln, mit Gewürzen und Dill abschmecken und einen halben Tag durchziehen lassen.
Die Sahne mit Zitronensaft, Senf, Meerrettich, Zucker und Salz verquirlen und erst vorm Servieren unterziehen.

Guten Appetit !!

Allgemeine Tipps zum Backen – (01-20)

Wusstet Ihr, dass …

  1. … Ihr in den ersten zwanzig Minuten der Backzeit den Backofen NICHT öffnen solltet ?? – Euer Kuchen fällt sonst zusammen …
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  2. … sich Euer Kuchen besser aus der Form lösen lässt, wenn Ihr ihn zunächst erkalten lasst – und dann für kurze Zeit in kochendes Wasser stellt ?
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  3. … Ihr ganz einfach verhindern könnt, dass Euer Kuchen in der Form kleben bleibt ?? – Legt die Form einfach mit eingefettetem Butterbrotpapier aus – und schon funktioniert’s …
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  4. … Baiserhauben von Torten beim Aufschneiden nicht so schnell auseinander brechen, wenn Ihr Euer Tortenmesser vorm Schneiden dünn mit ein wenig geschmacksneutralem Speiseöl einpinselt ?
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  5. … Ihr ganz einfach verhindern könnt, dass Euer Teig an der Nudelrolle kleben bleibt ? – Legt eine Plastikfolie über den Teig … – und Mürbeteig oder Hefeteig wird so gleichmäßig glatt. Wenn Ihr Eure Hände mit Öl einreibt, dann klebt der Teig auch nicht an Euren Händen …
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  6. … Ihr Brandteig am besten hin bekommt, wenn Ihr die Masse in eine gekühlte Rührschüssel umfüllt, bevor die Eier einzeln untergearbeitet werden. Auf diese Weise können sie auch nicht gerinnen …
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  7. … Ihr Blätterteig ideal verarbeiten könnt ? – Lasst die dünnen, tiefgefrorenen Teigplatten immer nebeneinander gelegt auftauen. So kleben sie nicht zusammen und lassen sich fein weiter verarbeiten.
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  8. … Ihr einen schön verzierten Tortenrand bekommt, wenn Ihr ihn mit leicht erwärmter, durch ein Sieb gestrichener Konfitüre einstreicht und rundherum goldbraun geröstete Mandelblättchen daran drückt.
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  9. … Kuchen leichter aus der Form bekommt, wenn Ihr die Backform nach dem Einfetten zunächst kalt stellt ?
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  10. … Ihr Kuchenbleche, die durch das Backen von Obstkuchen eine braune Zuckerkruste bekommen haben, schnell reinigen könnt ? – Erwärmt einfach das Blech und reibt es mit einem weichen Papier ab …
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  11. … Ihr eine besonders schöne, süße Knusperkruste auf Pflaumenkuchen bekommt, wenn Ihr den Kuchen vor Ende der Backzeit mit geschmolzener Butter bestreicht und ihn mit braunem Zucker bestreut ?
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  12. … Biskuitboden beim Durchschneiden nicht bricht, wenn Ihr ihn über Nacht abkühlen lasst, den Biskuit dann mit einem langen Messer oder einem starken Bindfaden teilt.
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  13. … Euer Obstkuchen perfekt gelingt, wenn Ihr den schon mit Früchten belegten Kuchen etwa zehn Minuten in den Kühlschrank stellt und ihn erst danach mit Guss überzieht. So wird dieser schneller fest und weicht den Boden nicht auf …
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  14. … Ihr einen schönen Gugelhupf mit „Krone“ erhaltet, indem Ihr in die gut gefettete Backform ca. 50 g geschälte, ganze Mandeln oder Nüsse einfüllt. Danach einfach den Teig einfüllen und den Kuchen wie angegeben backen …
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  15. … Obst auf Kuchen einen guten Halt bekommt und schön glänzt, wenn Ihr es mit Gelee (z.B. Johannisbeer-Gelee) beträufelt, das Ihr vorher unter Rühren erwärmt habt …
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  16. … Ihr auch Torten ohne Backmöglichkeit herstellen könnt ? – Nehmt für den Boden 175 g geriebene Löffelbiskuits mit 150 g flüssiger Butter und verrührt sie. Gebt die Mischung in eine Springform, streicht eine Creme darauf und verziert sie z.B. mit Obst …
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  17. … Baiser beim Zerschneiden nicht zerbröselt, wenn Ihr es sofort nach dem Backen mit etwas Zucker bestreut ?? – Teilt es dann mit einem Sägemesser …
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  18. … Ihr einen besonders feinen Biskuitboden erhaltet, wenn Ihr Mehl, Stärke und Backpulver gesiebt zur Eimasse gebt ?? – So entstehen keine Klümpchen und der Teig wird locker und feinporig.
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  19. … Ihr ruhig ‚mal Abwechslung beim Zuckerguss ‚rein bringen solltet ?? – Verwendet einfach zum Anrühren des Puderzuckers statt Wasser auch mal Fruchtsäfte, heißen Kaffee, Milch oder Liköre – schmeckt super-lecker !!
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  20. … Ihr bei der Zubereitung von Teigen mit dunklem Mehl (also Vollkornmehl) etwa ein Viertel mehr Flüssigkeit braucht als bei herkömmlichen Mehl ?? – Rechnet in etwas mit 500 ml auf 500 g Mehl …
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