Frische dicke Bohnen mit Kräutern

Dieses tolle uralte Rezept aus Großmutters Zeiten schmeckt soooooo lecker – probiert’s einfach ‚mal aus !

Zutaten:
½ l Rinderbouillon oder Geflügelbouillon
2 kg frische dicke Bohnen
100 g gesalzene Schweinebrust oder getrockneter, gesalzener Speck
1 EL feingehackte Petersilie
1 EL frische Minze
Salz

Zubereitung:
Die Bohnen aus der Hülse nehmen und kurz überbrühen, abtropfen lassen und unter kaltem Wasser abschrecken. Dadurch lassen sich die Bohnen sehr leicht mit dem Fingernagel oder dem Messer schälen.

Die Schweinebrust oder den Speck in ganz kleine Würfel schneiden. Die Bouillon, die Bohnen und die Fleischwürfel in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Ungefähr zehn Minuten garen lassen, bis die Bohnen zerfallen, aber noch nicht breiig werden. Die gehackte Petersilie und Minze zugeben. Einige Male aufkochen lassen. Salzen, abschmecken und servieren.

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Hier die Original-Rezeptur aus uralter Zeit:
Nimm die Bohnen und schäle sie mit heißem Wasser. Dann gib sie in eine gute Fleischbrühe zum Kochen. Und wenn sie dir gar scheinen, füge ein wenig Petersilie und gehackte Minze hinzu und koche sie zusammen mit gutem Salzfleisch. Diese Suppe soll ein wenig grün sein, weil sie dann schöner aussieht. Du kannst dasselbe mit jungen Erbsen machen und mit jedem anderen frischen Gemüse, aber beachte, dass diese nicht, wie die Bohnen, mit heißem Wasser geschält werden müssen, sondern lass ihnen ihre feine Haut.

Mittelalterliches Fladenbrot

Dieses Fladenbrot gab es sogar schon im Mittelalter. Wer also möglichst originale Rezepte nutzen will, der kann hier „zuschlagen“. Viel Spaß beim Backen!

Zutaten:
200 g Roggenmehl
200 g Weizenmehl
200 g Weizenschrot
60 g Hefe
2 TL Salz
1 EL Zucker
1 EL Öl

Zubereitung:
Die Hefe zerkleinern und in 0,1 Liter Wasser auflösen.
Salz, Zucker und 0,4 Liter Wasser zusammenmischen, das Mehl und den Schrot dazugeben und alles gut durchmischen. Der Teig sollte geschmeidig sein.

30 Minuten gehen lassen und dann bei 120 Grad im Backofen 40 Minuten backen lassen.

Grüne Suppe

Diese Suppe hat vor allem viele, viele Vitamine. Schon im Mittelalter gab es ähnliche Suppen, also „ran“ !!

Zubereitung:
Frischen Spinat waschen und putzen, den weißen Teil einer Lauchstange waschen und putzen und anschließend dünn schneiden. Petersilie waschen und hacken.

Lauch und Spinat in kochende Fleisch- oder Gemüsebrühe geben, ca. 5 Min. kochen lassen, dann auch die Petersilie zugeben und noch ein paar Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe kann mit Eigelb und Sahne verfeinert werden.

Ich wünsch‘ Euch einen guten Appetit !!

Brennnessel-Suppe

Meine Oma hat früher hin und wieder ‚mal Brennnessel-Suppe gemacht. Ob dieses Rezept aber tatsächlich von ihr ist, weiß ich leider nicht …

Zubereitung:
Junge Brennnesseln ernten, im Frühjahr besonders zu empfehlen. Die Brennnesseln waschen und in einem Topf mit etwas Brühe (Fleisch- oder Gemüsebrühe) bedeckt kochen, bis sie gerade weich sind. Die Brühe anschließend abgießen und aufbewahren.

Die Brennnesseln klein schneiden. In einem Topf Butter schmelzen, Mehl zugeben und anschwitzen lassen, dann die Brühe zugeben. Die klein geschnittenen Brennnesseln dazugeben und alles kochen lassen.

Mit Salz, Majoran, Thymian und Schnittlauch abschmecken.

Arme Ritter

Mmmmmh … – ich liiiiiiebe sie … – „Arme Ritter“ … – Hier das ur-ur-alte Rezept noch von meiner Großmutter:

Arme Ritter - von Monika Schwarz

Arme Ritter – von Monika Schwarz

Zutaten:
1/4 bis 1/2 Liter Milch
1-2 Eier
20 g Zucker
2-3 Tropfen Zitronenaroma
etwas Salz
12 Scheiben Weißbrot (oder altbackenes Brot)
60 g Paniermehl
80-100 g Fett zum Backen
50 g Zucker
1/2 TL Zimt.

Zubereitung:
Milch, Eier, Zucker, Zitronenaroma und Salz werden gut verquirlt. Man übergießt die Brotscheiben damit, lässt sie etwas darin weichen (dürfen aber nicht zu weich werden), wendet sie in Paniermehl und backt sie im erhitzten Fett.

Sie werden mit Zucker und Zimt bestreut und mit Vanillesoße gerreicht (Alternative: Weinschaumcreme oder Zitronenschaumsoße) …

Modernere Variante von Debbie Grove:
Auch toll – Snickerstoast … Einfach Toast machen, Erdnussbutter und dann Nutella drauf …

Mittelalterliche Biersuppe

Diese Biersuppe (als mittelalterliches Rezept) ist für unsere Gaumen etwas „deftig“, aber original. Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

Zutaten:
250 g Brot (Schwarz-), altbacken
2 Liter Bier, dunkel (am besten fränkisches Schwarzbier)
1 TL Kümmel
1 Msp. Ingwer, gerieben
1 Prise Zimt
Butter
Zucker

Zubereitung:
Das altbackene Schwarzbrot zerschneiden und mit dem Bier übergießen. Ca. eine halbe Stunde weichen lassen. Dann mit Kümmel, Ingwer und Zimt solange kochen lassen, bis sich das Brot völlig verrühren lässt. Durch ein Sieb passieren, wieder heißwerden lassen und die Butter unterrühren, mit Zucker abschmecken.

Tipp:
Nicht mit dem Kümmel pürieren, dadurch schmeckt alles danach. Möglicherweise wurde die Suppe früher auch stärker gesüßt oder mit Malzbier gemacht. Für unseren Geschmackssinn sehr heftig – also Vorsicht: Nicht unbedingt als Hauptmahlzeit einplanen oder parallel zur Zubereitung eine Tiefkühlpizza in die Röhre schieben, für alle Fälle … 😀

Ente mit Rotwein

Ein edles Rezept aus alter Zeit – wieder gefunden in einem uralten Kochbuch … – leider noch ohne Bild. Ich hoffe, dass ich es bald nachtragen kann.

Zubereitung:
Die Ente wird mit Butter und einigen geschnittenen Zwiebeln gelb, aber nicht zu braun gemacht, damit die Butter ihren guten Geschmack behält.

Dann gibt man kochendes Wasser, etwas Zitronenschale, Nelken, Kardamom und Salz hinzu, später geschwitztes Mehl, etwas braune Kraftbrühe und beim Anrichten ein großes Glas Rotwein nebst einigen Zitronenscheiben.

Die Sauce muss bräunlich und recht sämig sein; Trüffel darin gekocht, verfeinern diese …

Guten Appetit !!

Krautspätzle

Krautspätzle – ein typisch schwäbisches Gericht … – das Rezept hat uns Dieter Kern gegeben – Danke !!

Krautspätzle - von Dieter Kern

Krautspätzle – von Dieter Kern

Zutaten:
Für die Spätzle:
4 Eier (Gr. L)
350 g Mehl
100 ml Mineralwasser
1 EL Öl
1 TL Salz
Butter zum Anrösten

Für das Kraut:
500 g Sauerkraut
300 ml leichte Brühe
Wacholderbeeren, Lorbeerblätter
2 mittelgroße Zwiebeln
300 g Bauchfleisch, gekocht und gepökelt

Zubereitung:
Aus Eiern, Mehl, Mineralwasser, Öl und Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes einen geschmeidigen Teig zubereiten (das ist bei den alten Schwaben zwar verpönt, geht aber schneller)
Die Konsistenz des Teigs richtet sich danach, ob man die Spätzle vom Brett schabt, mit dem Spätzlehobel macht, oder durch das Lochblech streicht. Der Teig sollte schon etwas zäh sein.

Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Einen EL Öl zugeben, damit die Spätzle später nicht zusammen kleben.

Den Teig nun in das kochende Wasser, schaben, hobeln oder streichen (Geräte vorher in kaltes Wasser tauchen, dann lassen sie sich später besser reinigen). Die Spätzle kurz aufkochen lassen, mit dem Schaumlöffel heraus nehmen, in ein Sieb geben, mit lauwarmem Wasser abschrecken und im Sieb abtropfen lassen.

In einem anderen Topf, die Spätzle mit etwas Butter leicht anrösten.
Es können natürlich auch Spätzle aus dem Kühlregal genommen werden:

Nun die Zwiebeln fein würfeln und in einem großen Topf mit etwas Öl oder Butterschmalz anbraten.
Bauchfleisch in kleine Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben und noch etwas mit braten.
Sauerkraut etwas klein schneiden und mit den Wacholderbeeren und den Lorbeerblättern, den Zwiebeln und Fleischstücken kurz dünsten, mit der Brühe auffüllen und weich kochen. Dabei etwas pfeffern und eventuell mit etwas Wasser oder Brühe nachfüllen bevor das Sauerkraut anbrennt.

Wacholderbeeren und Lorbeerblätter entfernen, mit einem Schaumlöffel zu den angerösteten Spätzle geben und gut durchmischen. Servieren und schmecken lassen.
Dazu passt ein grüner Salat und ein schaumiges Bier.

Dieter Kern hat uns das Rezept gepostet – Danke dafür !!

Saure Böhnchen mit Schälrippchen

Ein Gericht aus alter Zeit … – und immer noch so unglaublich lecker … – Danke an Sabine T Aus G !!

Saure Böhnchen mit Schälrippchen - von Sabine T Aus G

Saure Böhnchen mit Schälrippchen – von Sabine T Aus G

Zutaten:
500 g saure Bohnen
6 – 7 Kartoffeln
1 kg Schälrippchen
1 Zwiebel

Zubereitung:
Schälrippchen 1,5 Std in Brühe köcheln, die Bohnen abtropfen lassen und dann zu den Rippchen geben.
Zwiebel fein schneiden und auch in den Topf geben.
Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und auch ab in den Topf.

Nach 20 Minuten das Fleisch ‚raus nehmen, von den Knochen lösen und klein schneiden.
Den Topfinhalt stampfen, danach das klein geschnittene Fleisch rein und nochmal alles durchrühren.


Tipp:

Wem es zu sauer sein sollte, der kann auch noch ein bisschen Zucker rein machen.

Sabine T Aus G hat dieses Rezept gepostet – Lecker !!

Rheinischer Döppekooche (Kartoffelkuchen)

Ein schönes, altes Rezept … – und das Ergebnis ist so lecker … – Herzlichen Dank an Helene Schragen dafür !!

Rheinischer Döppekooche, Kartoffelkuchen - von Helene Schragen

Rheinischer Döppekooche, Kartoffelkuchen – von Helene Schragen

Zutaten:
2 kg Kartoffeln
2 große Zwiebeln
1 altbackenes Brötchen
3 Eier
150 g durchwachsenen Speck in Scheiben
1 EL Butter
Tasse Milch
Salz, Pfeffer, Öl, Muskat.

Zubereitung:
Die rohen Kartoffeln schälen, waschen und reiben. Das Brötchen in Milch einweichen und ausdrücken. Die Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden und mit den Eiern in die Schüssel mit den Kartoffeln geben. Alles gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Eingefettete Auflaufform mit Speckscheiben auslegen und mit dem Teig füllen. Bei 180 Grad (Umluft) bzw. bei 200 Grad (Ober- u. Unterhitze) ca. 2 Stunden backen.

Helene Schragen hat uns dieses Rezept gepostet – Lecker !!